Wanderungen Im Umland - hier ein paar Vorschläge

Gradina

Gradina liegt oberhalb des Ortes Turanj. Von hier oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Pašman-Kanal. Die Ruinen der prähistorischen Wallburgsiedlung befinden sich auf 154 m Höhe. Die Erhebung, auf der Gradina liegt, ist Teil einer größeren Hügelkette die sich von Sukošan bis Biograd na Moru erstreckt. Sie bildet eine natürliche Barriere zwischen dem Meer und dem Hinterland. Gradina war von einer hufeisenförmigen Mauer umgeben und wurde in der späten Bronzezeit erbaut. Die Anlage bestand bis zur Ankunft der Römer.

Wasserquelle Pećina

In der Nähe der Ruinen der Tempelritter-Burg (Stari Grad Vrana) befindet sich eine Höhle mit der Quelle der Pećina. Die Römer bauten von hier aus eine ca. 40 km lange Wasserleitung, die bis Zadar führte. In der Höhle sieht man noch die Reste der Leitung. Hier die  Koordinaten:
N 43° 57.611 E 015° 33.290

Zadar

Der touristische Mittelpunkt Norddalmatiens. Zadar ist vielleicht eine der schönsten Küstenstädte in Kroatien. Die malerische Altstadt mit schönen Kirchen und Plätzen liegt auf einer Halbinsel. Schon die Römer erkannten die strategisch günstige Lage und gründeten hier die Stadt Jadera. Im Archäologischen Museum findet man noch Zeugnisse aus dieser Zeit. Am besten beginnt man den Stadtrundgang am Hafen und betritt die Altstadt durch das Seetor aus dem 16. Jahrhundert. Sehenswert sind besonders der Dom mit seiner Fassade aus dem 13. Jahrhundert und die Donatskirche, eine Rundkirche aus dem 9. Jahrhundert. Eine touristische Attraktion der Neuzeit befindet sich an der äußersten Spitze der Halbinsel - die Meeresorgel und der Gruß an die Sonne.

Biograd na Moru                    Biograd na Moru, das lebendige Küstenstädtchen mit Geschichte. Der Name Biograd na Moru heißt übersetzt Biograd am Meer. Die Geschichte von Biograd reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Die Stadt war einst der Sitz der kroatischen Könige und Bischöfe. Im Jahr 1125 wurde Biograd von Venedig zerstört. Weitere Zerstörungen folgten 1646 im Krieg gegen die vordringenden Türken. Von dieser stolzen Vergangenheit sind nur noch wenige Zeugnisse vorhanden. Heute ist Biograd ein lebendiger Küstenort mit Hotels, Ferienwohnungen, Lokalen und einer Marina. Von hier verkehrt auch die Fähre zur gegenüber-liegenden Insel Pašman. Von Biograd ist es nicht weit zum Vransko Jezero, dem größten dalmatinischen Binnensee.

Die Inseln Pašman und Uglan Die zwei Inseln sind mit einer Brücke verbunden. Die Insel Pašman liegt direkt vor Biograd na Moru und ist von dort bequem mit einer Autofähre erreichbar. Die Fahrtzeit beträgt etwa eine halbe Stunde. Pašman ist ca. 22 km lang und durch eine Brücke mit der etwa gleichgroßen Insel Uglan verbunden. Die malerischen Inselorte sind alle der Festlandseite zugewandt. Auf beiden Inseln gibt es nette Lokale und auch Übernachtungs-möglichkeiten, außerdem findet man auch einige hübsche Strände. Unser Ausflugs-Tipp: mit dem Auto von Biograd na Moru nach Tkon auf Pašman übersetzen. Von dort weiter auf die Insel Uglan nach Preko. Von Preko mit der Autofähre wieder zurück auf das Festland nach Zadar.

Dvorine und Sveti Roko

Ein lohnenswerter Spaziergang in das schöne Hinterland von Sveti Filip i Jakov führt zur Ruine „Dvorine“ und zur Kirche Sv. Roko. Wer nicht so gerne läuft, kann diesen Ausflug natürlich auch mit dem Auto oder Fahrrad machen. Die Reste der Burg „Dvorine“ befinden sich an der Straße von Sveti Filip i Jakov nach Sikovo. (Von Sveti Filip i Jakov aus gesehen auf der linken Straßenseite). Wenn man der Straße weiter in Richtung Sikovo folgt, kommt man zur sehenswerten Kirche Sv. Roko aus dem 11. Jahrhundert. Sie liegt ebenfalls links der Straße.

Naturschutzpark Vrana-See

Der Vrana-See (Vransko Jezero) ist der größte Süßwassersee in Dalmatien mit einer Fläche von etwa 30 km² und bekannt für seinen Fischreichtum. Gelegen zwischen Pakoštane und Šibenik erstreckt er sich parallel zur Küste. Seit 1999 ist der Vrana-See Natur-schutzgebiet. Der Naturschutzpark mit See und Vogelschutzgebiet umfasst eine Fläche von ca. 60 km². Entlang des Sees führt ein Rad-wanderweg, der teilweise asphaltiert ist und zur Entdeckung der reizvollen Landschaft mit ihrer Artenvielfalt an Flora und Fauna einlädt. Reiter können den See aber auch auf dem Rücken eines Pferdes umrunden. Etwa 3 km nordöstlich vom See findet man beim Ort Vrana die alte osmanische Karawanserei Maškovića Han aus dem 17. Jahrhundert. Außerdem gibt es noch die Reste einer Burg der Tempelritter (Stari Grad Vrana) aus dem 9. Jahrhundert zu sehen.

Das Velebit-Gebirge        

Der Velebit ist ein etwa 145 km langer landschaftlich beein-druckender Gebirgszug in der Küstenregion Kroatiens. Seine höchste Erhebung ist der Vaganski Vrh mit 1757 Metern. Das Velebit-Gebirge bildet die Klimabarriere zwischen dem Mittelmeerklima und dem Gebirgsklima im Landesinnern. Sehr anschaulich erlebt man das bei einer Fahrt durch den etwa 6 km langen Sveti-Rok-Tunnel. Die der Küste zugewandte Seite des Velebit ist karstig und verfügt nur über spärlichen Bewuchs. Anders ist die dem Landesinnern zugewandt Ostseite, hier herrscht dichte Bewaldung vor. Interessant ist der Velebit für auch für Wanderer und Höhlenforscher. Seit 1933 gibt es den 50 km langen Fernwanderweg (Premužičeva staza) durch den Norden des Velebit. Es gibt insgesamt drei geschützte Gebiete im Velebit-Gebirge: den National-park Velebit, den Naturpark Velebit (bei Gospić) und im Süden den Nationalpark Paklenica.

Sikovo
ist ein kleiner Ort im Hinterland von Sveti Filip i Jakov. Das Straßen-dorf Sikovo gehört zur Gemeinde Sveti Filip i Jakov und liegt etwa 5km vom Meer entfernt im Hinterland. In der Ortsmitte von Sikovo sieht man noch einige Ruinen des alten Ortes. Lohnenswert ist dieser Ausflug (zu Fuß oder mit dem Fahrrad) insofern, da man auf der Wanderung wunderschöne Ausblicke auf das Hinterland und das Velebit-Gebirge hat. Der Weg nach Sikovo führt an der Ruine Dvorine und der Kirche Sveti Roko vorbei.

Der Berggipfel Crni krug Oberhalb von Turanj befindet sich der 119 Meter hohe Aussichts-punkt Crni krug. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf den Pašman-Kanal, den Kornati-Archipel, den Vrana-See, Ravne Kotare und die herzförmige Insel Galešnjak oder „Die Insel der Verliebten“.  Koordinaten: 43°58'48.2"N 15°25'02.2"E

Sv. Petar na Moru (Krmčina)

Früher hiess der Ort Krmčina. Insbesondere Einheimische sprechen heute noch überwiegend über Krmčina. Der Ort befindet sich direkt an Magistrale, vom Norden her, direkt vor Turanj. Er gehört ebenfalls zu Sveti Filip i Jakov. Da der Autoverkehr in den letzten Jahren auf der Magistrale stark zugenommen hat, gibt es von Turanj aus rechts einen kombi-nierten Fuss- und Radweg. Im Fischerdorf kann man direkt am Meer an der Uferpromenade spazieren gehen.

Tukljača

ist heute die Grabkirche des Friedhofs in Turanj. Sie befindet sich zwischen dem Meer und der Magistrale, ca. 1,5 km nördlich von Turanj. Früher war es die Orts-kirche. Sie existierte im 9. Jahr-hundert. Früher war Tukljača mit der gegenüberliegenden Insel Ričul verbunden. Hier befand sich das Dorf Tukljačane. Während des Zypernkrieges (1570-1573) wurde das Dorf verlassen. Grundmauern der verfallenen Häuser kann man bei Ebbe noch heute erkennen. Glagolitische Schriftzeichen auf Steinen findet man im Museum in Biograd na Moru.